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Eingangsbreich

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Nachdem der Besucher die Kirche einmal betreten hat, wird er sich der unvergleichlichen harmonischen Farbabstimmung im Kircheninneren, den Blumenornamenten am Gewölbe bis zum zarten Farbton der Marmorsäulen und Marmorplatten gewahr. Man beachte vor allem den Fußboden: Der rote Marmor aus Verona wechselt mit weißem Marmor aus Istrien und schwarzem Basanit ab. Farben mit hohem Symbolgehalt, die an das Gewand der Dominikaner und an das Blut Christi auf seinem Leidensweg und an das der Märtyrer erinnern sollen. Beim Fußboden handelt es sich um die von Pietro da Porlezza im Jahre 1462 gelegten originalen Platten.

Im Eingangsbereich vor den ersten Säulen fallen die einzigartigen Weihwasserschalen auf. Sie werden von den so genannten Buckligen, zwei Figuren, die die beim Kirchenbau ertragenen Mühen versinnbildlichen sollen, getragen. Der zuerst entstandene Bucklige ist der Linke, der auf das Jahr 1495 zurückgeht und von Gabriele Caliari, Vater von Paolo, dem berühmten “il Veronese” geschaffen wurde. Der Bucklige rechts wurde von Paolo Orefice verwirklicht: er wird auch Pasquino genannt, denn er fand seinen jetzigen Platz in der Basilika an Ostern, italienisch Pasqua, des Jahres 1591.